Siebel: Jede verfügbare Fläche muss für preiswerten Wohnungsbau mobilisiert werden

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Siebel fordert, dass die Stadt die Chance nutzt, vom Land Hessen vergünstigt Land für den Wohnungsbau zu erwerben. Foto: Alfred Derks, pixabay

04.10.2019 | 35.000 Quadratmeter können vom Land für Wohnungsbau erworben werden - Auf Nachfrage des Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Stadtparlament wurde jetzt bekannt, dass der Magistrat im Rahmen der Baulandoffensive des Landes Hessen zwei Grundstücke mit insgesamt 35.000 Quadratmetern erwerben kann. Hierbei handelt es sich um die Grundstücke in der Jägertorstraße, zwischen Siemensstraße und Gruberstraße, sowei in der Marienburgstraße in Eberstadt. Dort könnten nach den Richtlinien der Stadt 25 Prozent Sozialwohnungen und 20 Prozent Wohnungen für mittlere Einkommen entstehen. Was wären bei einer durchschnittlichen Wohnungsgröße von 65 Quadratmetern etwa 150 Sozialwohnungen und 120 Wohnungen für mittlere Einkommen. Für beide Grundstücke besteht Baurecht. Die Flächen könnten sofort von der Stadt erworben werden, weil für den Ankauf von Flächen zehn Millionen Euro im städtischen Haushalt bereit stehen. „Das wäre ein großer Schritt zur Beseitigung der Wohnungsnot in Darmstadt“, sagte Siebel.

„Jetzt darf aber diese Chance nicht vertan werden. Die Grundstücke müssen von der Stadt erworben werden. Die Flächen werden vom Land vergünstigt abgegeben und pro geförderter Wohnung mit 25.000 Euro vom Kaufpreis abgezogen“, erläuterte Siebel die Sachlage. Außerdem werde ein verbilligter Satz der Grunderwerbssteuer gewährt.

Sollte eines der Grundstücke von der Bauverein AG erworben werden, ist dies für Siebel die einmalige Chance, den Vertrag der Stadt mit der Bauverein AG über den Bau von 100 Sozialwohnungen jährlich auf 200 Wohnungen aufzustocken. Dies hatte die SPD in den vergangenen Jahren immer wieder gefordert.

Siebel: „Es besteht Handlungsbedarf, weil die Richtlinien des Landes vorsehen, dass innerhalb einer Frist von fünf Jahren nach Abschluss des Kaufvertrags die Wohnungen bezugsfertig sein müssen.“

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