SPD: Mehr „Grünpfeile“ an Darmstädter Ampeln zur Minimierung von Autoabgasen

Ursula Knechtel
Ursula Knechtel
Ursula Knechtel

05.10.2017 | Grünpfeile gelten auch für Radfahrer

In der Stadtverordnetenversammlung am 07.09.2017 fragte die Stadtverordnete Ursula Knechtel nach, ob es beabsichtigt sei, mehr Grünpfeile an Darmstädter Ampeln anzubringen, um so den Verkehrsfluss bei gleichzeitiger Minimierung der Autoabgase zu fördern. Hierauf gab die  zuständige Dezernentin Dr. Barbara Boczek eine wenig zufriedenstellende Antwort. Sie teilte mit, dass bereits 1999 die ersten Grünpfeile in Darmstadt angebracht und bis 2002 insgesamt 11 Kreuzungen damit ausgestattet wurden.
Weiterhin gab sie bekannt, dass es nach der Einführung zu erhöhten Unfallzahlen kam, so dass die Grünpfeilregelung bei 9 der 11 Kreuzungen wieder zurückgenommen wurde. Auf die Nachfrage, warum es in anderen Städten im Gegensatz zu Darmstadt überwiegend positive Erfahrungen gab, hatte sie leider keine Erklärung.

„Umso überraschter sind wir nun, dass die grün-schwarze Stadtregierung das Thema für sich entdeckt hat und nun einen Rechtsabbiegerpfeil speziell für Radfahrer fordert. Die von uns geforderte Grünpfeil-Regelung gilt für alle Verkehrsteilnehmer und daher auch für Radfahrer“, wundert sich Knechtel. Warum nun Grünpfeile für Radfahrer gut  und für den Autoverkehr weniger gut seien, ist aus Sicht der SPD-Fraktion nicht nachvollziehbar.

Grünpfeile gibt es seit Jahrzehnten in den neuen Bundesländern sowie in Bayern. Sie fördern den Verkehrsfluss aller Verkehrsteilnehmer und tragen beim Autoverkehr dazu bei, dass Autoabgase verringert werden, da diese schneller weiterfahren können ohne lange halten zu müssen.

 

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