Santi Umberti: Schule muss einer der schönsten Plätze für die Kinder sein - SPD-Fraktion befürwortete Prüfung eines neuen Schulhofs für die Erich-Kästner-Schule

Erich-Kästner-Schule
Erich-Kästner-Schule
Foto: Tina Fischer

25.06.2018 | Gute Nachrichten für die Kids der Erich-Kästner-Grundschule: Sie sollen einen neuen Schulhof bekommen, groß und natürlich. Jedenfalls wenn es nach dem Wunsch der Darmstädter Stadtverordneten geht. Einstimmig beschlossen sie zu prüfen, ob das benachbarte Grundstück als neuer Schulhof genutzt werden kann. „Er darf sich aber nicht wieder zu einer staubigen Wüste entwickeln“, mahnte der Kranichsteiner SPD-Stadtverordnete Santi Umberti. „Die Schule muss einer der schönsten Plätze für die Kinder sein.“

Ende des Jahres soll es endlich losgehen mit dem längst fälligen Erweiterungsbau für die Erich-Kästner-Grundschule. Angekündigt hatte ihn die grün-schwarze Stadtregierung bereits 2016, doch dann kamen ihr andere Dinge dazwischen. „Jetzt wird der Baubeginn hoffentlich nicht wieder verschoben“, sagte Umberti. „Die Erich-Kästner Schule darf nicht erneut hinten angestellt werden. Sie ist mit fast 600 Schülerinnen und Schülern Darmstadts größte Grundschule und die Erweiterung ist dringend erforderlich.“

Durch den Neubau, der unter anderem eine Mensa sowie sechs Klassenzimmer beherbergen wird, kommt es zu einer Verkleinerung des Schulhofs. Obendrein wird er in zwei Flächen zergliedert. Deshalb soll die Stadt nun prüfen, ob das benachbarte Grundstück, das sich ohnehin in städtischem Besitz befindet, als neuer Schulhof hergerichtet werden kann. Die Gestaltung soll naturnah werden, diese Vorgabe haben die Stadtverordneten gemacht. Bei allem weiteren sind die Schülerinnen und Schüler gefragt. Ihre Vorschläge sollen schon frühzeitig in die Planungen einfließen. So beschlossen es die Kommunalpolitiker. Hierzu Umberti: „Wichtig ist, dass der Schulhof für die Kinder und ihre Bedürfnisse gestaltet wird. Das kann nicht aus dem Verständnis der Erwachsenenwelt heraus erfolgen. Hierzu bedarf es der Perspektive der Kinder.“

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