Keine Wohnbebauung auf dem Gelände der Kelley-Barracks

admin

16.08.2016 \|
**SPD- Heimstättensiedlung kritisiert Entscheidung der Stadt:**

Leider ist der Prüfungsauftrag der Stadtverordnetenversammlung vom
14.06.2016 durch den Magistrat negativ beschieden worden, berichtete die
Stadträtin Rita Beller in der letzten Vorstandssitzung des
SPD-Ortsvereins Heimstättensiedlung.

Die Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass eine bauleitplanerische
Ausweisung von Wohnnutzungen wegen der Immissionsbelastungen, die zum
einen von der viel befahrenen Eschollbrücker Straße und zum anderen von
den nahe gelegenen Gewerbegebieten ausgehen können, ausscheidet. Eine
langfristige Wohnnutzung im Hinblick auf gesunde Wohnverhältnisse nicht
unproblematische Vorbelastungen mit schädlichen Umwelteinwirkungen ist
an diesem Standort nicht zu befürworten.

Diese Begründung ist „ein Schlag in das Gesicht“ sämtlicher Anwohner der
gegenüberliegenden Straße des „Forstweges“, so der Vorsitzende des
SPD-Heimstättensiedlung, Albert Krzysztofik. Seit Jahren leben hier die
Anwohner mit den erheblichen Verkehrsbelastungen der Eschollbrücker
Straße und nun soll auf dem gegenüberliegenden Kasernengelände eine
Wohnnutzung wegen Immissions-belastungen und Umwelteinwirkungen nicht
zugelassen werden?

Die Entscheidung des Magistrates kann so nicht akzeptiert werden, so der
zweite Vorsitzende, Wolfgang Galsheimer, deshalb wird sich die
SPD-Heimstättensiedlung dafür einsetzen, dass ein Tempolimit von Tempo
30 auf der Eschollbrücker Straße ab der Ortseinfahrt bis zur Kreuzung
Eschollbrücker Straße/ Haardtring und zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen
eingeführt werden.

Selbstverständlich wird sich die SPD-Heimstättensiedlung auch weiterhin
dafür einsetzen, auch auf dem ehemaligen Kasernengelände bezahlbaren
Wohnraum zu errichten, so der Vorsitzende Albert Krzysztofik. Erstens
wegen der angespannten Wohnungssituation in Darmstadt und zweitens gibt
es hierzu in der Darmstädter SPD einen Parteitagsbeschluss, der aus den
vorgenannten Gründen umgesetzt werden soll.