30.06.2010

„Rettet den Ostbahnhof“

Aktion auf dem Rosenhöhe - Jubiläum

Der Vorstand der SPD Gervinus besichtigt den Ostbahnhof und diskutiert, wie er gerettet werden kann.

Nach zwei Stunden waren die Handzettel weg, ca. 100 Gespräche – kürzere und ausführlichere - waren geführt worden und die Reaktionen waren durchweg positiv! Das war das Ergebnis einer Aktion von drei Mitgliedern des Vorstandes des SPD-Ortsvereins Gervinus, Ute Meißner-Ohl, Rainer Oellinger und Ingo Tews. Sie hatten sich am Samstagmorgen, den 26.Juni 2010 am Löwentor getroffen und gingen, ausgestattet mit Flugblättern, Ostbahnhofmodellen und viel Überzeugungskraft für die gute Sache, zum Fest auf der Rosenhöhe.
Zwar ist der Ostbahnhof nicht – wie die Rosenhöhe – 200 Jahre alt, aber mehr als 140 Jahre steht Darmstadts ältester Bahnhof auch schon. Er droht jetzt zu verfallen, weil die Bahn ihn aufgegeben hat und zu teuer verkaufen will.


„Rettet den Ostbahnhof“ und „Wir sammeln gute Ideen“ – damit kamen die Drei überall an. An den Ständen knüpften sie Kontakte zu anderen Vereinen, zum . Stadtarchiv, zum Eisenbahnverein, zum Hofgut Oberfeld, zum Förderverein Park Rosenhöhe usw. - alle zeigten sich interessiert. Ein Bio-Weinhändler bot sogar an, bei einer Veranstaltung zum Ostbahnhof seinen Wein zum Selbstkostenpreis auszuschenken.
Viele Darmstädter kennen und lieben den Bahnhof schon lange. Die Älteren erzählten von früher, wie sie von dort in den Odenwald gefahren waren und bedauerten lebhaft den jetzigen Zustand. Aktuelle Nutzer des VIAS - Haltepunktes fanden den Anblick des seit Jahren ungenutzten und verschlossenen Bahnhofs traurig. Sie alle konnten anhand des Papiermodells das ursprüngliche Aussehen mit dem Bild des momentanen Zustandes der zunehmenden Verlotterung des Gebäudes vergleichen.


Viele machten den Dreien Mut, fanden die Idee einer Initiative zur Rettung des Bahnhofs hervorragend. Nur wenige sprachen resigniert von „typisch für Darmstadt“, dass man schöne alte Gebäude verfallen ließe. Auch auswärtige Gäste waren interessiert und berichteten von ähnlichen Projekten, z. B. in Alzey.
Die drei Flugblattverteiler fanden es sehr aufbauend, so viel Zuspruch und Zustimmung zu erhalten. Besonders die Idee, dort eine Gaststätte oder ein Café einzurichten, wurde sehr befürwortet. Viele neue Ideen gab es auf den Weg z.B. einen „Lesebahnhof“ einzurichten oder ein Museum für Eisenbahnfans oder den Bahnhof in „Bahnhof Rosenhöhe“ (wieder) zu benennen, wie er schon früher einmal hieß.
Da die Flugblätter mit einer Anlaufadresse versehen waren und mit der Aufforderung, gute Ideen dorthin zu schicken, hoffen die Verteiler auf weitere Anregungen in den nächsten Wochen.

Wie gut könnte die Darmstädter SPD im kommenden Wahlkampf ein rasches, eindeutiges Eintreten für die Rettung des Ostbahnhofs für sich nutzen! Ein augenscheinlich unstrittiges Objekt, das vielen Bürgern am Herzen liegt – wo gibt es das sonst?

 

„Rettet den Ostbahnhof“  

Aktion auf dem Rosenhöhe - Jubiläum

 

Nach zwei Stunden waren die Handzettel weg, ca. 100 Gespräche – kürzere und ausführlichere - waren geführt worden und die Reaktionen waren durchweg positiv! Das war das Ergebnis einer Aktion von drei Mitgliedern des Vorstandes des SPD-Ortsvereins Gervinus, Ute Meißner-Ohl, Rainer Oellinger und Ingo Tews. Sie hatten sich am Samstagmorgen, den 26.Juni 2010 am Löwentor getroffen und gingen, ausgestattet mit Flugblättern (siehe Anlage), Ostbahnhofmodellen (siehe Foto) und viel Überzeugungskraft für die gute Sache, zum Fest auf der Rosenhöhe.

Zwar ist der Ostbahnhof nicht – wie die Rosenhöhe – 200 Jahre alt, aber mehr als 140 Jahre steht Darmstadts ältester Bahnhof  auch schon. Er droht jetzt zu verfallen, weil die Bahn ihn aufgegeben hat und zu teuer verkaufen will.

„Rettet den Ostbahnhof“ und „Wir sammeln gute Ideen“ – damit kamen die Drei überall an. An den Ständen knüpften sie Kontakte zu anderen Vereinen, zum . Stadtarchiv, zum Eisenbahnverein, zum Hofgut Oberfeld, zum Förderverein Park Rosenhöhe usw. - alle zeigten sich interessiert. Ein Bio-Weinhändler bot sogar an, bei einer Veranstaltung zum Ostbahnhof seinen Wein zum Selbstkostenpreis auszuschenken.

Viele Darmstädter kennen und lieben den Bahnhof schon lange. Die Älteren erzählten von früher, wie sie von dort in den Odenwald gefahren waren und bedauerten lebhaft den jetzigen Zustand. Aktuelle Nutzer des VIAS - Haltepunktes fanden den Anblick des seit Jahren ungenutzten und verschlossenen Bahnhofs traurig. Sie alle konnten anhand des Papiermodells das ursprüngliche Aussehen mit dem Bild des momentanen Zustandes der zunehmenden Verlotterung des Gebäudes vergleichen.

Viele machten den Dreien Mut, fanden die Idee einer Initiative zur Rettung des Bahnhofs hervorragend. Nur wenige sprachen resigniert von „typisch für Darmstadt“, dass man schöne alte Gebäude verfallen ließe. Auch auswärtige Gäste waren interessiert und berichteten von ähnlichen Projekten, z. B. in Alzey.

Die drei Flugblattverteiler fanden es sehr aufbauend, so viel Zuspruch und Zustimmung zu erhalten. Besonders die Idee, dort eine Gaststätte oder ein Café einzurichten, wurde sehr befürwortet. Viele neue Ideen gab es auf den Weg z.B. einen „Lesebahnhof“ einzurichten  oder ein Museum für Eisenbahnfans oder den Bahnhof in „Bahnhof Rosenhöhe“ (wieder) zu benennen, wie er schon früher einmal hieß.

Da die Flugblätter mit einer Anlaufadresse versehen waren und mit der Aufforderung, gute Ideen dorthin zu schicken, hoffen die Verteiler auf weitere Anregungen in den nächsten Wochen.

 

Wie gut könnte die Darmstädter SPD im kommenden Wahlkampf ein rasches, eindeutiges Eintreten für die Rettung des Ostbahnhofs für sich nutzen! Ein augenscheinlich unstrittiges Objekt, das vielen Bürgern am Herzen liegt – wo gibt es das sonst?



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